Der Markt ordnet sich neu – aber nicht für alle gleich

Der Markt ordnet sich neu – aber nicht für alle gleich.

KI verändert den IT-Markt fundamental.

Nicht als Tool-Trend, sondern als Verschiebung von Wertschöpfung.

Wichtig dabei:
IT-Systemhäuser und Software-Unternehmen stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen – und brauchen unterschiedliche strategische Antworten.

Software-Unternehmen 
– wenn Produktion nicht mehr der Engpass ist

In der Softwareentwicklung ist der Einschnitt besonders drastisch

1) Für den gleichen funktionalen Output werden heute deutlich weniger Entwicklerstunden benötigt. 

2) Teile der klassischen Coding-Leistung verlieren rasant an Marktwert

3) Kapazitätsverkauf (Stunden, Manntage, Entwicklerüberlassung) gerät massiv unter Druck.

Der Engpass liegt nicht mehr in der Umsetzung

Er liegt in:

– Problemdefinition 

– Prozess- und Systemverständnis 

– Architektur- und Lösungsdesign 

– Verantwortung für Business-Ergebnis 

Die strategische Konsequenz 

Software-Unternehmen müssen sich neu positionieren

Weg von: „Wir entwickeln Software“ 

Hin zu: „Wir lösen Geschäfts- und Prozessprobleme mit Software & KI“ 

Das bedeutet konkret: 

– mehr ConsultingAnteil 

– stärkere Ergebnis– und OutputOrientierung 

– klar paketierte Angebote statt offener Entwicklungsleistungen 

– ein Vertriebsprozess, der Nutzen, Wirkung und Zielzustände verkauft – nicht Technik

Wer weiterhin primär Produktionsleistung verkauft, wird im neuen Markt kaum skalierbaren Umsatz halten.

IT-Systemhäuser 
– Automatisierung frisst das alte Geschäft

Bei IT-Systemhäusern verläuft die Entwicklung anders – aber mit ähnlichem Ergebnis:

1) TicketsStandardServices und Routinebetrieb nehmen durch Automatisierung und KI ab

2) Infrastruktur wird stabiler, selbstheilender, effizienter 

3) Reiner Betrieb erzeugt immer weniger Differenzierung und Marge 

Das ist kein Zukunftsszenario – das passiert bereits. 

Die strategische Konsequenz 

Systemhäuser müssen sich eine Ebene nach oben bewegen: 

Weg von: reinem Infrastruktur- und Betriebsfokus 

Hin zu: Prozess-, Optimierungs- und Enablement-Partner für den Kunden

Zukunftsfähig sind Systemhäuser, die: 

– ihre eigene Produktion konsequent automatisiert haben 

– KI nicht nur intern nutzen, sondern beim Kunden wirksam machen 

– näher an Geschäfts– und Arbeitsprozesse rücken 

– neue KI-basierte Offerings entlang echter Kundenprobleme entwickeln

Erst dort entstehen neue, verteidigungsfähige Umsätze.

Der gemeinsame Nenner: 
Vertrieb & Positionierung neu denken

Unabhängig vom Geschäftsmodell gilt für beide Gruppen:

Der alte Vertriebsprozess passt nicht mehr zum neuen Markt.

Notwendig sind:

– eine klare, zukunftsfähige Positionierung

– eine Ansprache, die Wirkung statt Leistung verkauft

– Offerings, die Output, Ergebnis und Verantwortung abbilden

Die Frage ist somit nicht: „Wie integrieren wir KI?“

Sondern: Wie entsteht unser Umsatz im KI-getriebenen Markt?

Fazit: Jetzt ist strategische Führung gefragt

KI beschleunigt nur, was ohnehin kommt.

Sie trennt nicht gute von schlechten Technikern –

sondern klar positionierte von austauschbaren Anbietern.

Wer jetzt:

– seine Rolle im Markt sauber definiert

– Vertrieb und Angebot konsequent neu ausrichtet

– und den Mut hat, alte Logiken loszulassen

wird auch im neuen Markt stabil Umsatz machen – mit und ohne KI.



 

Der Autor: Markus Geissinger

Vom IT/Tech-Unternehmer zum Wachstums-Experten

„Ich habe die Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst."

Ich weiß genau, wie es sich anfühlt, wenn dein Business an dir hängt.

In über 25 Jahren Unternehmertum gab es Höhen und Tiefen. Mein IT-Unternehmen war zwar erfolgreich – doch das bedeutete für mich mehr Stress, nicht mehr Freiheit. Ich war das Bottleneck, Vertrieb lief nicht ohne mich, und mein Team wartete auf Anweisungen.

Bis ich eine klare Strategie entwickelte, um Unternehmen unabhängiger von der Eigenleistung zu skalieren.

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